Herzlich Willkommen  bei den „Pläfelder Läushammel“

 
Chronik der Pläfelder Läushammel
In der Generalversammlung vom 22.02.1982 wurde aufgrund der zunehmenden gesellschaftlichen Aktivitäten erstmals ein Vergnügungsausschuss gewählt. Der Ausschuss konzentrierte sich fortan auf die Prunksitzung und den Kinderfasching. Beide Veranstaltungen werden seitdem mit großem Erfolg durchgeführt.
Die 1. Prunksitzung fand in Unterpleichfeld 1981 in der Schulturnhalle statt. Die Faschingsgilde Lengfeld gestaltete damals das Programm, unterstützt von eigenen Beiträgen. Um Hallenmiete einzusparen, führte man Prunksitzungen und Wandertage an einem Wochenende durch.
Seit 1982 finden die Prunksitzungen in der damals neu erbauten Mehrzweckhalle statt. In diesem und dem darauf folgenden Jahr führte der Faschings-Club-Thüngersheim durchs Programm.
Einen großen Schritt bedeutete für uns die Prunksitzung im Jahre 1984. Seit diesem Zeitpunkt wird die komplette Sitzung in eigener Regie durchgeführt. Die große Begeisterung des Publikums zeigte uns, dass wir auf dem richtigen Weg waren.

 

Vier Sitzungspräsidenten führten bisher die „Pläfelder Läushammel“ durch die feucht-fröhliche 5. Jahreszeit. 
Sauer Werner
1984-1988  (Ehrenpräsident)
Schulze Alfred
1989-1994
Bauer Hermann
1995-2002
Karl-Heinz Käb
2003-2011
 
Aufgrund der Personalsituation finden Prunksitzungen und Wandertage seit 1994 getrennt an den darauf folgenden Wochenenden im Januar statt.Im Jahre 1991 entschloss man sich die Faschingsorden zum ersten Mal selbst anzufertigen. Seitdem werden jährlich ca. 200 Orden hergestellt.

Der Kinderfasching:

Seit 1984 findet zum Faschingsdienstag ein Kinderfasching statt. Ursprünglich war geplant, die Veranstaltung in der MZH im jährlichen Wechsel mit dem VFR Burggrumbach durchzuführen. Von dieser Vereinbarung rückte man später jedoch dann ab.
In den ersten beiden Jahren bewegte sich ein Faschingszug, angeführt von dem Landwirt Johann Kraus mit seinem Kuhgespann, vom Kirchplatz durch den Altort bis zur MZH. Grundgedanke des Kinderfaschings war, dass die Kinder an diesem Nachmittag von der Straße weg sind und an einem Zentralen Ort (MZH) von uns betreut werden können. Das Programm ist nicht nur auf die kleinen Narren zugeschnitten, sondern es bezieht  auch die  Erwachsenen und zum Abschluss der Veranstaltung die Prämierung des jüngsten Narren, die Babys mit ein.
Von Anfang an wurde dem Kindergarten Unterpleichfeld der Kaffee- und Kuchenstand überlassen, damit mit dem daraus erzielten Gewinn notwendige Anschaffungen getätigt werden können.   
Aus kleinsten Anfängen heraus, mit großem Talent zur Improvisation und dem unermüdlichen Einsatz der Organisation sowie dem Mut und Können der Mitwirkenden entstand ein nicht mehr wegzudenkender Beitrag zum Unterpleichfelder Fasching.
 
Die „Pläfelder Läushammel“ bedanken sich bei allen Freunden und Gönnern, Helfern und  Akteuren die zum Gelingen des „Pläfelder Faschings“ beitragen. Gerade heute ist es notwendig durch die Geselligkeit, Frohsinn, Lachen und Fröhlichkeit neue Kraft für den Alltag zu schöpfen.

„Fahrt ins Gelbe“

Rund um Unterpleichfeld

Zum Auftakt der 35. Saison der Pläfelder Läushammel in der Session 2014/15 hat der Vergnügungsausschuß für alle Mitwirkenden und Helfer eine „Fahrt ins Gelbe“ organisiert.
Am 12. Juli 2013 um 9:00 Uhr trafen sich die 33 Läushammel am TSV-Sportplatz zur diesjährigen Überraschungsfahrt „ins Gelbe“. Die erste Gag war, dass unser Busfahrer Günter pünktlich war, jedoch ohne Bus. Zur Beruhigung der Truppe gab es im Sportheim von unseren Wirtsleuten Jutta und Klaus (Elferrat) erst einmal ein deftiges Frühstück.
Anschließend marschierten die Läushammel bei schönstem Ausflugswetter zum Teich des Aussiedlerhofes  Oppmann. Hier gab es einen Oppmann-Sektempfang zu Ehren unseres Geburtstagskindes Burgl .
Danach stellte Herr Burkard Ziegler (Buggi) seine Biogasanlage vor. Bei dem Rundgang durch diese Anlage waren die meisten Läushammel von der Leistung und Größe (Stromerzeugung  pro Tag wird der jahresbedarf von zwei Einfamilienhäuser abgedeckt und mit der Abwärme Häuser in der Siedlung mit Fernwärme versorgt) beeindruckt.
Im Anschluss ging es unter der Führung  von Rudi und Simon Oppmann  durch die neugebaute Fischzuchtanlage für den „Frankenwels“. Die Wärme für die Fischzuchtanlage kommt ebenfalls aus der benachbarten Biogasanlage. Neugierige  Läushammel bekamen bei der Jungfisch-Fütterung vom Afrikanischen Wels eine Dusche ab. Beeindruck war die Truppe von der hohen und aufwändigen Reinigung des Abwassers sowie den hohen Wärmebedarf (27 Grad Wasser/Raumtemperatur)und die gute Futterverwertung (0,9kg Fischfutter = 1kg Fischfleisch) des Welses.
Bei einer Schätzfrage wie schwer die Läushammeltruppe ist, konnte das gemeinsame Wiegen  auf der Fuhrwerkswaage Abhilfe schaffen. Die Gewinnerin bekam einen Oppmann-Sekt.
Anschließend wanderten  die Läushammel  zur Firma Rumpel & Stark, wo sie von Senior-Chefin Christel im neugebauten Reifenlager mit einem kühlen Getränk empfangen wurden. Junior-Chef Sebastian stellte im Anschluss die Geschichte der Firma (vom Schmied, Klempner, Elektriker, Landmaschinenmechaniker zum Autohaus) vor.
Zum Abschluss wurde eine weitere Preisfrage gestellt. Wie viele Fahrzeuge stehen im Außenbereich der Firma. Durch das Nachzählen konnte auch diese Frage beantwortet werden. Der Gewinner konnte den Preis, ein Ford 1:43 in Empfang nehmen.
Nun ging es zu unserem nächsten Ziel - der Firma Gemüseland Schlereth - entgegen. Bei laufenden Betrieb und Verarbeitung der frischen Ernte von Gelbe Rüben, Zucchini und Zuckermais führte uns die Chefin Doris durch die riesigen Hallen und  Kühllager. Das Reinigen, Sortieren und die Abpackung der Feldfrüchte , das Lager für Verpackungsmaterial, das  Auslieferungslager und die Werkstatt sowie  die Unterkünfte der Beschäftigten wurden uns gezeigt. Damit die Läushammel nicht vom Fleisch fallen,  verköstigte Doris die Truppe mit einem ausgezeichneten Mittagsessen und kühlen Getränken.
Auch hier wurde zum Abschluss eine weitere Quizfrage gestellt. Wie viele Fahrzeuge sind bei der Firma zugelassen. Doris beantwortete diese Frage und überreichte dem Gewinner ein Gemüse-präsent.
Anschließend zog die Karawane nach Entenhausen, wo sie von Betriebsleiter Wolfgang Wild empfangen wurde. Nach einen Erfrischungsgetränk stellte Wolfgang seinen Maststall und die Arbeitsabläufe bei der Entenmast vor. Ungläubig schauten die Läushammel auf das Gewusel der „Gelben Welle“ an Jungenten im Vormaststall.
Auch hier musste die Gruppe eine Ratefrage beantworten.  Wie viele Großballen Stroh werden in einem Jahr für die Mastenten benötigt. Die Siegerin bekam eine Badeente.
Auf ging es zur letzten Etappe. Ohne Schwund und nach einem kurzen Blick in den Felsenkeller wurde unser letztes Etappenziel, der Mostkeller von Wilfried Bauer (Willi), erreicht.  Nach einer deftigen Hausmacher-Brotzeit musste die letzte Aufgabe gelöst werden. Willi, der Hobby-Mosterer und Schnaps-Brenner,  stellte eine Schnapsprobe vor. Den Hauptgewinn (eine Flasche Schnaps) konnte Erich in Empfang nehmen.
Bei angenehmer Temperatur,  kühlen Getränken und Gesang ließen die Läushammel den wunderbaren und lehrreichen Tag in Heimat- und Landwirtschaftskunde  ausklingen.
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Der Vergnügungsausschuß  der Pläfelder Läushammel möchte sich nochmals bei allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses Highlights beigetragen haben, recht herzlich bedanken und wünscht ihnen weiterhin viel Erfolg.